Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, kurz BAFzA, ist mit seinen Aufgaben und Themen ein Wegweiser im sozialen Miteinander unseres Landes. Das Bundesamt ist als nachgeordnete Behörde Teil des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Zu den Kernkompetenzen des BAFzA als Gesellschaftsbehörde gehören Zuwendungsmanagement, der Umgang mit vulnerablen Gruppen und Serviceleistungen für das BMFSFJ. Schwerpunktthemen des Aufgabenportfolios sind der Bundesfreiwilligendienst, Engagement, Demokratieförderung, Gewalt und Diskriminierung, Pflege sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Aufgaben und Themen, Zielgruppen, Beschäftigte, Standorte – das BAFzA begreift Unterschiedlichkeit als Chance. Der Erhalt der Vielfalt, ein hoher Qualitätsanspruch an die Gestaltung des Service und die digitale Funktionalität sowie eine flexible Organisation entsprechen daher dem Selbstverständnis des BAFzA.
Für den Außendienst des Referates „Qualifizierung Pflegeberufe“ suchen wir im Rahmen der „Ausbildungsoffensive Pflege“ für den Zuständigkeitsbereich Rheinland-Pfalz/Saarland zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Beraterin/einen Berater (m/w/d) für das Beratungsteam Pflegeausbildung.
Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 9c des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst. Die Stufenzuordnung wird in Abhängigkeit der vorliegenden Berufserfahrung individuell festgelegt. Das Arbeitsverhältnis ist bis zum 31.05.2025 befristet.
Die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland stellt die Pflege durch den stetig wachsenden Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal vor eine besondere Herausforderung. Vor diesem Hintergrund wurde das BAFzA mit der Wahrnehmung verschiedener Aufgaben aus dem Themenbereich „Aktives Alter und Pflege“ betraut. Dazu gehört ein Beratungsteam Pflegeausbildung, das bundesweit Informationen und Beratungen zur Pflegeausbildung anbietet. Das BAFzA fördert damit verstärkte Ausbildungsanstrengungen und eine bedarfsorientierte Erhöhung der Ausbildungskapazitäten bei Einrichtungen und Schulen.
- Sie beraten interessierte Personen und Mitarbeitende von Ausbildungsstätten, wie beispielsweise Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen, über die Pflegeausbildung und zum Pflegeberuf mit dem Ziel, Fachkräfte zu gewinnen und zu qualifizieren.
- Sie fördern und unterstützen Kooperationen und Netzwerke von Akteuren in der Pflege auf kommunaler und regionaler Ebene.
- Sie gestalten aktiv Veranstaltungen zum Thema durch Vorträge und Informationsstände.
- Sie beteiligen sich an regionalen Berufs- und Ausbildungsmessen.
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Bachelorstudium aus dem Studienbereich Allgemeine Gesundheitswissenschaften oder aus dem Sozialwesen oder über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Pflegeberuf mit nachweislich einschlägiger Berufserfahrung in den oben genannten Aufgabenschwerpunkten.
- Wünschenswert sind Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen der Aufgaben mit allen Verordnungen und länderspezifischen Regelungen für Rheinland-Pfalz und das Saarland.
- Sie beherrschen Recherchemethoden und sind in der Lage, sich fortwährend auch komplexe neue Sachverhalte zuerschließen.
- Sie können den eigenen Aufgabenbereich selbständig organisieren und optimieren und unter Berücksichtigung von Regelwerken/Vorgaben sowie den vor Ort existierenden Strukturen steuern.
- Sie verstehen Beratung als einen kooperativen Prozess zur Entwicklung von individuellen Lösungswegen.
- Sie setzen sich für die Belange der Kundinnen und Kunden ein und beraten zielgruppenspezifisch und fachkompetent.
- Sie können komplexere Sachverhalte mündlich und schriftlich kurz, prägnant und überzeugend darstellen.
- Sie sind in Besitz des Führerscheins der EU-Führerscheinklasse B (Klasse 3).
- Sie haben IT-Kenntnisse und beherrschen Microsoft Office, insbesondere PowerPoint und Excel. Sie sind bereit, sich in Datenverwaltungsprogramme und Dokumentationssysteme einzuarbeiten.
Bei Übernahme der Aufgabe erhalten Sie ein dienstliches Kraftfahrzeug, welches Ihnen für die Wahrnehmung dienstlicher Belange zur Verfügung steht. Optional können Sie auch Ihr eigenes Kraftfahrzeug nutzen. Ferner sollten Sie im Zuständigkeitsbereich wohnen bzw. bereit sein, in den regionalen Bereich zu ziehen. Zur Wahrnehmung Ihrer Aufgaben bedarf es grunds